ChatGPT im Unternehmen: AUP-Mustertext + 8 Verbots-Klauseln
TL;DR
- AUP-Mustertext für GPAI-Tools (ChatGPT, Copilot, Claude, Gemini) sofort einsetzbar
- 8 Verbots-Klauseln: personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, Codeausführung, Output-Verifikation
- Pflicht-Basis: Art. 4 KI-VO (AI Literacy seit 02.02.2025) + Art. 50 (Transparenz)
- BR-Mitbestimmung § 87 BetrVG bei AUP-Einführung
- Schnittstelle DSGVO + Geheimnisschutz-Gesetz + Berufsrecht (Anwalt/Arzt/Steuerberater)
Hauptartikel: Hauptartikel: KI-Inventar in 8 Schritten — der vollständige Pillar-Artikel zum Thema.
1. Verbot personenbezogener Daten
Keine echten Namen, Adressen, Geburtsdaten, Krankheitsdaten in Prompts. Pseudonymisieren oder generische Beispiele.
2. Verbot Geschäftsgeheimnisse
Keine Patente, Strategien, Verträge, Finanzdaten in Prompts.
3. Verbot ungeprüfter Übernahme
KI-Output IMMER prüfen. Bei Fakten + Zitaten: zusätzliche Verifikation.
4. Verbot KI für Hochrisiko-Entscheidungen
Keine HR/Kredit/Versicherungs-Auto-Entscheidungen ohne menschliche Prüfung.
5. Pflicht zur Transparenz extern
KI-generierte Inhalte für Kunden klar kennzeichnen (Art. 50).
6. Verwendung nur tenanted Konten
Persönliche ChatGPT-Konten verboten — nur Enterprise-Tenant mit Datenboundary.
7. Verbot manipulierender Nutzung
Keine Deepfakes, keine manipulierten Quellen, keine Phishing-Vorlagen.
8. Pflicht Schulung + Quiz
Vor Nutzung: Modul 4-6 des AI-Literacy-Curriculums + 70%-Quiz.
Häufig gestellte Fragen
Was, wenn MA persönliche Daten eingibt?
Reicht eine Schulung?
Wie überprüfen?
Quellen
- Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) — deutscher Volltext, EUR-Lex (Stand: 02.05.2026, geltend seit 25.05.2018)
- Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) — gesetze-im-internet.de (Stand: laufend, BMJ-Servicestelle)
- Europäische Kommission — Datenschutz-Hauptseite (Stand: laufend)
- Europäische Kommission — Digital Omnibus Pressemitteilung (Stand: 02.05.2026, Trilog laufend)